Dienstag, 22. Mai 2018

Kuschelmantel Nayla

Im letzen Post habe ich dieses Bild vom Kuschelmantel Nayla gezeigt, den ich kurzerhand genäht habe, da es zur Hochzeit meines Bruders plötzlich so kalt geworden ist.


Das Nähen hat mich große Überwindung gekostet, da ja das Schnittmuster der Passe nicht ganz stimmt. Ich habe einen ganzen Abend dafür gebraucht, die Schnittteile abzupausen und anzupassen (Ärmel, Rückenteil und Schulterpasse). Wie man auf dem nächsten Foto sieht, hat sich die Mühe gelohnt. Die Schnittteile passen.


Genäht habe ich die runde Kapuze. Auch die Länge des Mantels habe ich etwas gekürzt, damit meine Tochter mit ihm eventuell auch Fahrrad fahren kann.






Mittlerweile finde ich es gar nicht mehr so schwer, innen liegende Bündchen zu nähen. Praktisch sind sie auch, bei Regen werden sie nicht so schnell nass.



Gefüttert habe ich den Mantel mit Alpenfleece. Dieses Material hatte sich schon beim ersten Kuschelmantel bewährt.



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Hochzeitsoutfits

Im letzten Jahr standen zwei Hochzeiten auf unserem Programm. Eine im Sommer, die andere im Herbst. Da man ja nie weiß, wie das Wetter in Deutschland wird, habe ich für meine Tochter zwei Kleider zur Auswahl genäht. Kleid Nummer 1 ist eine Sommerliebe geworden. Dieses Mal aber ohne Bindeschleifen auf den Schultern.


An den unteren Saum habe ich noch eine weiße Spitzenborte angenäht. Für die Schultern gab es noch einen Bolero nach dem Freebook "Bolero Babou".


Kleid Nummer 2 ist ein Mix aus den Schnittmustern "Sommer- und Winterliebe". Dieses Kleid kam jedoch nie zum Einsatz. Aber es beruhigt einen doch immens, wenn man weiß, dass man im Notfall noch ein Ersatzkleid parat hat. Saft oder Torte landen bei kleinen Kindern doch sehr gerne mal in der Kleidung.




Mein Sohn hat eine festliche Hose nach dem Schnittmuster "Kidsfriend slim" bekommen, dazu einen schlichten weißen Geheimling mit applizierter Krawatte.



Da der Stoff  "Fantastico" vom Stoffonkel eine extrem große Breite hatte, konnte ich doch tatsächlich aus dem einen Meter Stoff noch ein Kleid nach dem kostenlosen Schnittmuster "MiniSun" (welches ich unten einfach verlängert habe) nähen.




Da es zur Hochzeit im Herbst doch ziemlich kalt geworden ist, musste noch schnell ein warmer Mantel her. Ich konnte ja schlecht mein Blumenmädchen in vorhandener greller, orangefarbener Winterjacke zur Zeremonie schicken. Also habe ich mich noch ein paar Nächte an die Maschine gesetzt und einen "Kuschelmantel Nayla" genäht.


Mehr zum Mantel im nächsten Post....



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Sommerliebe

Wie schon im letzten Post berichtet, war ich im letzten Jahr auf der Suche nach einem schönen Kleiderschnitt für meine Tochter. Für die "Winterliebe" hatte ich mich schon entschieden. Dann gab es jedoch für einige Tage den kostenlosen Download für das Schnittmuster "Sommerliebe". Da konnte ich nicht widerstehen und habe auch noch ein Probekleid aus Stoffresten nach diesem Schnittmuster genäht.








Dieses Schnittmuster hat mir auch sehr gut gefallen, nur die Schleifen auf den Schultern haben meine Tochter etwas gekitzelt.
Meine Pläne für das finale Kleid habe ich dann doch noch einmal über den Haufen geworfen und die Schnittmuster "Winterliebe" und "Sommerliebe" wild gemixt.
Fortsetzung folgt...


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Winterliebe

Winter....nö, den mag ich gar nicht. Aber das Modell vom Schnittmuster "Winterliebe" hat mir schon beim Aufruf zum Probenähen sehr gut gefallen. Da meine Tochter ja keine Kleider mag, habe ich mich ganz entspannt zurückgelehnt und die Probenähergebnisse abgewartet. Schließlich standen zwei Hochzeiten an und meine Tochter brauchte ja etwas Schönes zum Anziehen. Im letzten Frühling habe ich dann zugeschlagen und das Schnittmuster gekauft. Bevor ich aber den für die Hochzeiten ausgesuchten Stoff zerschnitten habe, habe ich erst einmal ein Probekleid genäht. Dieses hat meine Tochter doch tatsächlich bereitwillig zum Geburtstag meiner Mutter angezogen.


Mir gefällt dieser pfiffige Schnitt. O.K., ich hätte den mittleren Knopf etwas akkurater annähen können. Aber das Kleid saß perfekt.






Der Schnitt für das Hochzeitskleid war also gefunden, ebenso der Stoff. Doch dann gab es für eine Woche das Schnittmuster "Sommerliebe" kostenlos zum Herunterladen. Das hat meine Pläne noch einmal durcheinander geworfen.
Fortsetzung folgt.....

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Dienstag, 24. April 2018

Bermudas, Transferfolien und Applikationen

Momentan herrscht hier im Süden Deutschlands hochsommerliches Wetter, obwohl gerade erst der Frühling begonnen hat. Wir haben die Winterstiefel direkt gegen Sandalen eingetauscht. Auch die kurzen Hosen sind wieder im Einsatz. So auch diese Bermudas aus der Knippie Spezial 2012. Das Schnittmuster war noch nicht ganz ausgefeilt, wie ich beim ersten Nähen feststellen musste. In diesem Post (Klick) habe ich über die missglückten Hosentaschen berichtet. 


Bei dieser Version habe ich deshalb die Hosenbeine etwas verlängert und die seitlichen Taschen tiefer angenäht. So kann mein Sohn auch seine vorderen Hosentaschen benutzen. Auch die Hosenlänge gefällt mir bei dieser Bermudas besser.


Zur Hose trägt mein Sohn ein Shirt nach dem Schnittmuster Pepe mit einem selbst gestalteten Bild seines neuen Mountainbikes, welches ich mit Hilfe einer Transferfolie eines Diskounters aufgebügelt habe. 


Zur Qualität dieser Bügelfolien werde ich vielleicht später noch einmal berichten. Nur eines kann ich sagen, nichts hält besser als eine Applikation aus Stoff.


Da ist nur das Problem, für einen Fünftklässer das richtige Motiv zu finden. Surfer scheinen gerade noch zu gehen. 


Diesen Geheimling mit coolen Surfbrettern zieht mein Sohn jedenfalls an, ohne ihn peinlich zu finden. Mal schauen, wie lange noch...


Den Bermudas-Hosenschnitt werde ich auf alle Fälle noch einmal nähen, wieder aus dünnem Baumwoll-Popeline, da dieser so schön fällt und nach dem Waschen schnell wieder trocknet. Den Stoff dafür habe ich heute beim örtlichen Stoffhändler erworben.




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Dienstag, 3. April 2018

Tischtennis-Snackstadion

Ein halbes Jahr lang lag mir meine Tochter immer wieder in den Ohren, sie wolle zum 6. Geburtstag unbedingt ein Handball-Snackstadion haben. Kurz vor ihrem Geburtstag hat sie jedoch das Tischtennisspiel für sich entdeckt. Nun sollte es also kurzfristig ein Geburtstag mit dem Motto Tischtennis werden.


Bevor das Spiel starten konnte, traten jedoch gravierende Mängel am Material auf:


Der Schiedsrichterin blieb also nichts anderes übrig, als das Match um 2 Wochen zu verschieben. Zumal die Organisatoren und Zuschauer Grippe geschwächt im Bett lagen.


Zwei Woche später konnte das Match mit reparierter Tischtennisplatte endlich losgehen.


Starker Angriffsschlag von der roten Spielerin...


... gute Gegenwehr von der blauen Gegnerin.


Das Stadion ist bis auf den letzten Platz gefüllt.







Um die Größendimension des Stadions zu zeigen, gibt es hier mal ein Bild mit meiner Tochter im Hintergrund.


Für die Tischtennisplatte im Keller hat meine Tochter Geister aus Papier und Pappe gebastelt, die ich mit Hilfe von Klammern und Legosteinen auf die Platte gestellt habe. 


Mit Aufschlägen sollten die Geister weggefegt werden. Leider war die Aufgabe für die Gäste (5 bis 7 Jahre) zu schwierig. Es scheiterte an den Fähigkeiten, den Ball mit dem Schläger zu treffen.


So wurden die Geister kurzerhand ins Wohnzimmer verfrachtet ...


... und mit der Nerf des großen Bruders abgeschossen. 


Drei Stunden später herrschte überall Chaos. Auch im Stadion lichteten sich die Zuschauerränge.


Wer Lust hat, dieses Stadion nachzubauen, findet hier die Bauanleitung:




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